Der sinnvolle Umgang mit Gesundheit und Ernährung begleitet mich seit gut 34 Jahren. Beginnend mit meiner Ausbildung zur Ayurvedatherapeutin vor 15 Jahren erlebe ich, wie heilsam es ist, sich in die Lehre des Ayurveda zu vertiefen, die Zusammenhänge der 5 Elemente, der 6 Geschmacks-richtungen und unserem Verdauungsstoffwechsel, dem AGNI zu verstehen und seine Ernährung- und Lebensweise danach auszurichten. Durch die Betrachtungweise der individuellen Konstitution des einzelnen Menschen gibt es keine dogmatischen Ernährungsregeln, im Gegenteil - die Selbstwahrnehmung wird gestärkt und gefördert und dadurch kann man sich in einem guten Gleichgewicht der Wirkkräfte des Lebens, die im Ayurveda Doshas (Vata-Pitta-Kapha) genannt werden, halten. Diese Wirkkräfte setzen sich aus den 5 Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde zusammen. Vom ersten Augenblick unseres Lebens sind wir abhängig von Nahrung - sie ist etwas lebensnotwendiges für uns. Der Körper in seiner Grob- und Feinstofflichkeit ist ein sensibles "Gebilde" mit einer so wunderbaren Funktionsweise. Er ist ganz und gar darauf ausgerichtet, sich selber zu heilen. Die Selbstheilungskräfte sind stark und voller Leben, so dass wir uns eigentlich nur darum kümmern müssen, diese durch unsere Art und Weise wie wir leben, nicht durcheinander zubringen. Durch Ayurveda lernte ich erkennen, dass alles Lebendige in einer Wechselbeziehung zueinander steht, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat. Das ist ganz besonders wesentlich, wenn es um die Aspekte von Gesundheit und Krankheit geht.

 

Die Kraft des Lebendigen nährt uns in Allem und die innere liebende Beziehung zur Natur gibt uns die notwendige Achtsamkeit für den Umgang mit ihr. Wenn wir mit unserem Herzen und mit unseren Händen der Erde nahe sind, sind wir uns Selber und dem GANZEN nah!